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Migros Magazin // Die Urologin, der Gynäkologe

Medizinische Illustrationen für die Gender Ausgabe 2016 des Migros Magazins. Interview mit einer Gynäkologin im weiblichen und mit einem Urologen im männlichen Teil des Magazins. Die Organe der jeweiligen Fachgebiete erscheinen im Gestus anatomischer Schautafeln auf Silhouetten gemappt, welche die Portraitierten vor sich halten. Die Urologie beschäftigt sich mit den beide Geschlechter betreffenden harnbildenden und harnableitenden Organen; Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre. Sie umfasst zudem die Geschlechtsorgane des Mannes, also der Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Samenbläschen, Penis und Prostata. Zur Gynäkologie gehören Vulva und die inneren Geschlechtsorgane Vagina, Gebärmutter, Eileiter sowie die Eierstöcke.

Medizinische Illustrationen // Entwicklung und Applikation von Stents

Verschiedene medizinisch-chirurgische Illustrationen zur Entwicklung und Applikation von Stents für Herzkranzgefässe. Produkte und Applikagtionstechniken können hier nur auszugsweise und modifiziert gezeigt werden. Zürich 2016, Auszüge aus einer Serie verschiedener Verfahren.  

NZZ Feature // Du fliegst nur einmal

Der Traum vom Olympiasieg schien fast zu gross, um wahr zu werden – aber Iouri Podladtchikov verwirklicht ihn in der Halfpipe. Doch wie funktioniert eigentlich sein Yolo-Flip? Illustrationen aus der Zeichenfabrik im NZZ-Feature «Du fliegst nur einmal» geben Einblick. In Zusammenarbeit mit Interactive Things (Animation/Programmierung). Ausgezeichnet mit dem Grimme Award für Gestaltung.

http://iouri-in-sotschi.nzz.ch/

FREITAG // Produkt- & Instruktionszeichnungen

Illustrationen sind ein Teil der hohen visuellen Kultur von FREITAG. Seit vielen Jahren liefert die zeichenfabrik die charakteristischen linearen Umsetzungen für Product Manuals, Press Releases, Datenblätter, öffentliche Aktionen wie interne illustrative How-to-Instruktionen, etwa für POS-Montagen.

Swiss Textiles // Materialeigenschaften

Eine Spezialität der zeichenfabrik ist es, Illustrationen formal zu kontextualisieren, wie dieses Beispiel für den Schweizerischen Textilverband Swiss Textiles zeigt. Das Verständnis von visuellen Systemen aus dem Graphic Design gepaart mit dem illustrativen Know-how der wissenschaftlichen Illustration sorgt für passgenaue, im jeweiligen Medien- und Kommunikationskontext massgeschneiderte Lösungen. Diese führen nicht selten zu Erweiterungen von Corporate Design Manuals, in denen illustrative Styleguides oft gar nicht oder nur mangelhaft definiert sind. Infografik und didaktische Kommunikation ins Erscheinungsbild einzupflegen ist eine intelligente und zeitgemässe Strategie, um in nicht klassischen Werbekanälen durchdacht und relevant zu kommunizieren. In Zusammenarbeit mit Wernlis Graphische Gestalter (Layout) für Swiss Textiles, anerkennend erwähnt im Hochparterre

Tecan-Annual Report II: Biotech Workflows

Drei Infografiken zu den Workflows «Life Sciences», «Forensics» und «Diagnostics»: Klassische Flussdiagramme wurden in szenische Modelle überführt, welche mit erklärenden Zooms, Produktbildstrecken und Textlegenden hohe Informationsdichten fassbar transportieren.

Cholelithiasis // Medizinische Illustration

Räumlich-modellhafte Darstellung der Gallenblase und ihrer Lage unter der Leber. Einblick in das mit Gallensteinen und Gallengangsteinen erkrankte Organ. Cholelithen (von altgriechisch «chole», Galle, und «lithos», Stein) entstehen aus verfestigter, kristallisierter Gallenflüssigkeit. Ihre Grösse variiert von wenigen Millimetern bis wenigen Centimetern. Oft verursachen sie keine Beschwerden und bedürfen keiner Behandlung. Problematisch sind kritische Raumforderungen ab 30 mm oder sehr kleine Steine, sogenanntes «Gallengries», welches den Gallengang verstopfen oder in umliegende Organe wandern kann.

Greenpeace // Stegomyia albopicta im Anflug

Seit dem Hitzesommer 2003 ist die asiatische Tigermücke (Stegomyia albopicta) im Tessin heimisch. Sie verbreitet sich hauptsächlich auf dem Seeweg. So wird vermutet, dass sie sich in gebrauchten Reifen aus Georgia (USA) nach Italien verschleppt wurde, wo sie sich in den 90er Jahren in Europa ansiedelte. Steigende Temperaturen in der Schweiz helfen der Tigermücke, sich auch auf der Alpennordseite zu verbreiten. Die auffällig schwarz-weiss gezeichneten Tiere sind tagesaktiv und können Krankheiten wie Chikungunya- und Denguefieber übertragen. Beispielsweise in der Badi (wie dem Zeichner selber im Sommer 2015 in Zürich geschehen). Zum Beginn der Herbstsession 2015 placierte Greeenpeace schwimmende Tigermücken-Plakate im Marzilibad hinter dem Bundeshaus, um auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen. Um die eine plakative Wirkung zu erreichen musste die Zeichnung vereinfacht werden. Eine Perspektive, die dem Charging Bull der Wall Street angelehnt ist, verstärkt in Kombination mit der blutroten Hintergrundfarbe die bedrohliche Wirkung.

Open Systems // Mission Control

Mission Control Security Services der Open Systems AG garantieren best möglichen Schutz, das Maximum an Verfügbarkeit und operative Servicequalität für die IT von Unternehmen. Die Services-Illustration ermöglicht einen Zugang in die komplexe Dienstleistungsarchitektur. Eine Vielzahl von bildnerisch-typografischen Abstraktionsgraden wie Informationsarchitektur, Flussdiagramm, szenische Darstellung, räumlich-figürliche Darstellung, Metaphern, Symbole, Zeichen spielen zusammen. Bei aller inhaltlicher Dichte müssen elementare bildnerische Gesetzmässigkeiten zur Erreichung einer funktionierenden Visualisierung gewahrt werden.

Tecan Annual Report I: Bildmetaphern

Tecan entwickelt Laborinstrumente und Workflows für Forschung, klinische Diagnostik oder Forensik. Der Leitgedanke für den Geschäftsbericht 2007, "Developing Our Future", kommt über die partiell unterschiedlichen Ausführungsstadien innerhalb der Zeichnungen – von der Skizze bis zur Koloration – zum Ausdruck. Die Motive aus Humanmedizin und Biologie treten dabei als Bildmetaphern zu den einzelnen Themen auf.

Acanthus Music // Unterrichtsliteratur

Acanthus Music ist ein Musikverlag, der sich auf Unterrichtsliteratur spezialisiert hat. Seit vielen Jahren entwickelt die zeichenfabrik graphische Systeme und Icons für deren didaktische Konzepte. Die Illustrationen reichen von instruktiven Zeichnungen, die Unterrichtsinhalte visuell unterstützen, bis zu spielerisch-assoziativen Illustrationen, welche musikalische Stimmungen zum Ausdruck bringen.

Heos // Branchensoftware für Schreiner

Heos ist eine Datenverarbeitungssoftware, die von Schreinern für Schreiner entwickelt wurde. Heos ist klar strukturiert und garantiert eine produktive Anwendung für alle administrativen Arbeiten. Folglich orientiert sich auch die visuelle Kommunikation vielmehr am Menschen und seinem Alltag denn in der abstrakten Umsetzung der zugrundeliegenden Technik. Die Infografik bedient sich sowohl prozessschematischer als auch illustrativer Elemente und referenziert in der Bildsprache auf die räumlich-konstruktive Metapher des Holzbaus. Die übergeordnete Software-Architektur wird als räumliches Steck-Modul erklärt. Die Funktionsillustrationen beziehen sich Comic-artig auf die Entlastungen im Berufsalltag.

USZ // Mossy Fiber Sprouting bei Epilepsie

Moosfaser-Sprouting: Axonschädigung und Reorganisation nach epileptischer Entladung bei Patienten mit Temporallappen-Epilepsie. Diese morphologischen Veränderungen stehen im Verdacht, die Chronifizierung der Epilepsie zu begünstigen. Auszug aus der Diplomarbeit ZHdK 2002. Mentorat: Prof. Dr. med. Heinz Gregor Wieser, Neurochirurgische Klinik, Universitätsspital Zürich.

Installation Fumetto // Gewitter im Gehirn

Populärwissenschaftlicher Animationsloop eines epileptischen Anfalls auf neuronaler Ebene. Die Hypersynchronschaltung wird durch eine einzelne fehlgeleitete Nervenzelle ausgelöst, deren Impulse umliegende Verbindungen verwirren und zu unkontrollierten Entladungen stimulieren, die zum dramatischen Bild eines eigentlichen Gehirngewitters führen. Einst entstanden im Rahmen einer ZHdK-Scientific-Visualization-Diplomarbeit, wurde die Arbeit vom zürcher Comiczeichner Matthias Gnehm aufgegriffen und für die Präsentation seines Werks «Das Selbstexperiment» am Fumetto-Comix-Festival Luzern in einer Galerie als stimmungsvolle Projektion inszeniert.

Meyer Burger // Vom Sandkorn zum Solarmodul

Illustration für den Technologieteil der Meyer Burger Geschäftsberichte 2011 bis 2015. Prozessillustration der gesamten Wertschöpfungskette vom Sand zum Solarmodul in 17 Schritten entlang einer modellhaften Produktionsstrasse. Die vereinfachte, in sich geschlossene und dem Corporate Design angelehnte Bildsprache bringt das Zusammenspiel der gesamten Wertschöpfungskette von Wafer Process über den Cell Process bis Module Process unter einem Dach zum Ausdruck. 

Kunde: Meyer Burger, in Zusammenarbeit mit der Linkgroup

EKZ // Smart Grid

Zukünftige Stromversorgungsnetze werden zu Smart Grids. Unter dem Stromnetz liegt ein paralleles Datennetz, welches die Fliessrichtung des Stroms reguliert. Anders als früher fliesst die Energie in Zukunft in beide Richtungen. Sogenannte Prosumer speisen auch Energie ins Netz ein. Kommunikations-Interface zwischen Bezüger und Dienstleister bilden die Smartmeter. Räumlich-graphisches Schema, gezeichnet für einen Artikel in der EKZ-Kundenzeitschrift Saft & Kraft, im Auftrag der Linkgroup Zürich.